Württemberger Wein

Anzeige

WürttembergPressemitteilungen/Werbung

Weinbauregion Württemberg

Herzlich Willkommen in Württemberg - dem viert größten Weinbaugebiet in Deutschland!
Land des Trollingers, Samtrots und des Schwarzrieslings und neben der Ahr auch das einzige deutsche Weinbaugebiet, in dem die Gesamtrebfläche zu 70 % mit roten Rebsorten bepflanzt ist.

Ganz im Süden Deutschlands erstreckt es sich auf über 11.000 Hektar zwischen Reutlingen und Bad Mergentheim am Neckar mit seinen Nebenflüssen.  Auch einzelne Weinbauorte östlich von Friedrichshafen, um Kressbronn, gehören zum „Württembergischen Bodensee“. Zentrum des Weinanbaus sind aber das Neckartal um Heilbronn und das Remstal um Stuttgart.

Seit 2004 führt die über 500 km lange „Württemberger Weinstraße“ durch die Region und präsentiert die Weingegend von seiner schönsten Seite.
Das gesamte Gebiet ist geprägt von felsigen Hanglagen und steilen Mauerterrassen. Für den Weinbau herrscht ein optimales kontinentales Klima mit milden Temperaturen, was unter anderem am Einfluss des Neckars liegt. Des Weiteren schützen die Schwäbische Alb und der Schwarzwald die Rebflächen vor zu viel Regen und scharfen Winden. Durch heiße Sommer und milde Herbsttage können die Trauben gut reifen. Auf den dort gegebenen Keuper- und Muschelkalkböden gedeihen besonders ausdrucksstarke Rotweine.

Neben dem Trollinger, der auch als „Schwäbische Nationalgetränk“ bezeichnet wird, gibt es noch viel mehr zu entdecken:
Schwarzriesling, Lemberger, Spätburgunder und auch viele kräftigere Neuzüchtungen wie Cabernet Dorio und Cabernet Dorsa werden angebaut. Im Weißwein-Bereich konzentriert man sich überwiegend auf Riesling, es gibt aber auch kleine Mengen an Kerner, Müller-Thurgau und Silvaner. Neu und noch relativ unbekannt sind die die weißen Rebsorten Sauvignon Cita, Sauvignon Gryn und Sauvignon Sary. Dabei handelt es sich um Kreuzungen von Sauvignon Blanc x Riesling, die erst im Jahr 2013 ihre Zulassung vom Budessortenamt erhalten haben.  
Insgesamt trägt Württemberg mit 11,4 % zu der deutschen Weinproduktion bei.

Die bekanntesten Weingüter sind wohl  Graf Adelmann, Schnaitmann, Aldinger, Dautel, Haidle, Drautz-Able und das Staatsweingut Weinsberg.

Das gesamt Gebiet kann in 5 Bereiche unterteilt werden:
Kocher-Jagst-Tauber, Württemberger Unterland, Remstal-Stuttgart, Oberer Neckar, Württembergischer und Bayerischer Bodensee.

Kocher-Jagst-Tauber
Ist der nördlichste Bereich in Württemberg und benannt nach den drei Flüssen. Die Weingärten liegen vor allem an der Kocher, oberhalb der Stadt Ingelfingen. Der Weinbau konzentriert sich auf die südlich ausgerichteten Lagen. Auf steinigen, fossilreichen Muschelkalböden, in sehr steilen Weinhängen, wird wegen des etwas raueren Klima überwiegend kerniger Weißwein, wie Riesling und Silvaner, angebaut. Es ist das einzige Württemberger Gebiet, das auf Weißwein spezialisiert ist.
Das Taubertal und auch der Hohenloekreis sind nebenbei wunderschöne Ausflugsregionen.

Württemberger Unterland
Ist der mit Abstand größte und auch bedeutendste  Anbaubereich in Württemberg. Er zieht sich von Ludwigsburg entlang des Neckars bis zur Grenze der Badischen Bergstraße. Die Weinberge liegen hier sehr verstreut und zum Teil bis zu 30 km vom Fluss Neckar entfernt. Hier werden Spitzenrotweine mit viel Potential hergestellt. Die Trauben wachsen überwiegend auf Muschelkalk- und Keuberböden.
Ein Besuch in den jeweiligen Weinbauorten ist sehr empfehlenswert. Lernen Sie z.B. das romantische Städtchen Lauffen am Neckar oder die Theodor Heuss Stadt Brackenheim kennen. Auch die Stadt Heilbronn ist sehenswert.

Remstal-Stuttgart
Die Trauben, in dem im Südosten gelegenen Bereich, wachsen vor allem in Weinbergen, welche in bis zu 400 Meter Seehöhe liegen. Es ist der zweitgrößte Bereich in Württemberg und die meisten Weinbaugemeinden sind im Tal des Nebenflusses Rems, zwischen Stuttgart und der malerischen Stadt Esslingen, zu finden. Trotz des Trubels in der Landeshauptstadt wird hier viel Weinbau betrieben.
Die Böden sind bunt gemischt und reichen von Muschelkalk über Keuperformationen und Mergel, bis zu lehmhaltigen Verwitterungen des Braunjuras.
Bekannte Weinbaugemeinden und deren Einzellagen sind Esslingen mit der Neckarhalde und Schenkenberg, Fellbach mit Gips und Lämmler, Untertürkheim mit Altenberg, Stetten mit Pulvermächer.

Oberer Neckar
In diesem sehr kleinen Gebiet erstrecken sich die Weinberge rund um die Universitätsstadt Tübingen. Hier wird nur recht wenig Wein erzeugt. Der Schwerpunkt liegt auf frischen und süffigen Schoppenweinen wie Trollinger, Kerner und Müller-Thurgau.

Württembergischer und Bayerischer Bodensee
Nur diese zwei Bereiche am Bodensee gehören zu Württemberg. Obwohl hier Rebflächen auf bayerischem Gebiet liegen, zählen Sie geografisch noch zu Württemberg. Der Bereich erstreckt sich östlich der Mündung des Flusses Argen in den Bodensee bis nach Lindau. Hier werden überwiegend leichte, fruchtige „Seeweine“ wie Müller-Thurgau und Spätburgunder produziert. Die Reben profitieren von den günstigen Einflüssen des Bodensees, der als Wärmespeicher gilt und die Weinberge vor Frost schützt. Zum Württembergischen Bodensee zählen nur die zwei Gemeinden Kressbronn mit Berghalde und Ravensburg mit Rauenegg, Großlagen gibt es keine.
Der Bereich des Bayerischen Bodensees schließt den wichtigsten Weinbauort Lindau, die einzige Großlage Lindauer Seegarten und deren Einzellagen ein.