Württemberger Wein

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Grauburgunder

Der Grauburgunder zählt zu den besten Sorten in Deutschland. International betrachtet steht Deutschland, nach Italien und den USA, an dritter Stelle was den Anbau von Grauburgunder angeht. Ca. 6% der deutschen Rebfläche werden mit dieser Rebsorte kultiviert, in Württemberg sind es ca. 150 Hektar.

Wie der Weißburgunder, ist auch der Graue Burgunder eine Mutation des Spätburgunders, das lässt auch die rötlich-blaue Beerenhaut vermuten. Die Trauben neigen zum Botrytisbefall und eignen sich somit auch zur Herstellung von edelsüßen Weinen.
Früher war die Sorte als „Ruländer“ bekannt, der Name gerät heute aber immer mehr in Vergessenheit. Ausgebaut werden Grauburgunder und Ruländer aber meist verschieden:
Ruländer entsteht aus sehr reifen Trauben und erzeugt meist schwere, süße Weine mit üppigem Duft nach Honig und reifen gelben Früchten, die wunderbar zu Blauschimmelkäse passen.
Der Grauburgunder hingegen ist frischer, fruchtiger, harmonischer aber dennoch kräftig, säurearm und meist recht alkoholreich. Im Glas präsentiert er sich mit kräftiger Farbe in goldgelb.
Je früher die Lese, umso spritziger aber auch oft neutraler entwickelt sich der „Pinot Gris“, wie er in Frankreich genannt wird.

Die wichtigsten Verbreitungsgebiete sind Deutschland (vor allem in Baden), Österreich, Norditalien (Friaul und Südtirol), wo er „Pinot Grigio“ genannt wird.

Je nach Ausbau kann der Grauburgunder variabel kombiniert werden, vom frischen Sommerwein für die Terrasse oder als kräftiger Speisebegleiter von Pasta und sogar Lammgerichten, bis hin zu
süßen Spätlesen, die schön zu Desserts passen.

Grauer Burgunder Traube

Quelle: Rolf Hauser