Württemberger Wein

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Geschichte und Entwicklung des Weinbaus in Württemberg

Ausgrabungen belegen, dass „im Ländle“ bereits 300 Jahre vor Christus  von Kelten Trauben gekeltert wurden. Im Mittelalter war die Rebfläche deutlich größer und Württemberg gehörte zusammen mit Franken zu dem größten Weinland Deutschlands. Unter den zahlreichen Kriegen, vor allem dem Dreißigjährigen Krieg, hat der Weinbau sehr gelitten und die Rebfläche verkleinerte sich dadurch deutlich. Im Jahre 1880 hatten die Winzer mit dem falschen Mehltau zu kämpfen, allein die Anpflanzung einer Hybridrebe konnte die Katastrophe verhindern.

Nach beinahe 200 Jahren Zeiten des Verfalls, blühte die Württemberger Region erst wieder im 19. Jahrhundert auf und man bemühte sich, den Weinbau zu verbessern und voran zu bringen. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Winzergenossenschaften.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte eine grundlegende Modernisierung, indem alte Kelterbäume durch moderne Pressen ersetzten wurden.
Heute ist der Anteil an Genossenschaften in Württemberg erstaunlich hoch, über 70% der Ernte wird in Betrieben verarbeitet, die genossenschaftlich organisiert sind.