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Wengerter für ein JahrErfolgreiches Steillagenprojekt im Herzen des Lembergerlands

Am Freitag, den 5. Februar startete die Lembergerland Kellerei Rosswag in das zehnte Projektjahr „Wengerter für ein Jahr“. Was 2012 zur Rettung des maroden Weinbergs, dem Flurstück 6336, begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil der Weinbergkultur in Rosswag entwickelt und leistet weiterhin einen großen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft im Lembergerland.

Mehr als nur eine Rebpatenschaft

Dabei ist „Wengerter für ein Jahr“ mehr als nur eine Rebpatenschaft. In zehn Unterrichtseinheiten lernen die Teilnehmer vom Rebschnitt, über das Biegen der Ruten, den Laub- und Bodenarbeiten im Weinberg, bis hin zur Lese im Herbst, alles Wissenswerte über den Weinbau in der terrassierten Steillage. Angeleitet von Weinbau-Profis, ausgestattet mit professionellem Equipment und vielen Informationen rund um den Weinbau, verbringen die Teilnehmer gemeinsam die Zeit in der Reblandschaft, lernen so das Wengerter-Leben von Grund auf kennen und leisten nebenbei noch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer einzigartigen Kulturlandschaft. Höhepunkt des Projektjahres ist natürlich die Übergabe des eigenen Weines im Folgejahr als Lohn der Arbeit und der Mühen.

Projekt gibt terrassierten Steillagen eine Zukunft

Mittlerweile haben über 190 Teilnehmer in den letzten zehn Jahren, im wahrscheinlich steilsten Klassenzimmer der Welt, gelernt, gearbeitet und genossen. Der ursprüngliche Projektweinberg wurde mittlerweile komplett saniert, neu bestockt und um vier weitere Weinberge erweitert. Ganze zehn ehemalige „Wengerter für ein Jahr“ haben nun ihren eigenen Weinberg in der Rosswager Halde und sind Mitglied in unsere Genossenschaft geworden. Für uns als Genossenschaft, aber auch für die gesamte Region und das Enztal hinaus, ist das Projekt „Wengerter für ein Jahr“ ein Leuchtturm, der die Zukunft der terrassierten Steillagen für den Weinbau aufzeigen kann.

Der Auftakt in diesem Jahr, konnte Aufgrund der aktuellen Lage, leider nicht wie geplant mit dem Rebschnitt beginnen. Die 30 Teilnehmer dieses Jahres starten daher mit einer digitalen Theorielektion, durch die Weinerlebnisführerin Claudia Hoffmann und einem gemeinsamen Kennenlernen.