Württemberger Wein

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Die besten aus 1550 WeinenVINUM - Deutsche Rotweinpreisverleihung in Fellbach

Fellbach wird wieder seinem Ruf als „deutsche Rotweinhauptstadt“ gerecht. Am Samstag, 3. November bittet das europäische Weinmagazin VINUM zur hier schon traditionellen Rotwein-Gala, dem krönenden Abschluss des inzwischen 32. Wettbewerbes um den Deutschen Rotweinpreis. Diese seit 1987 ausgerichtete Disziplin hat nach Einschätzung vieler Winzer die deutsche Rotweinszene nachhaltig verändert und das Streben nach Topqualitäten maßgeblich gefördert.

Diesmal in der Fellbacher Schwabenlandhalle präsentieren sich 21 Erzeuger aus den Anbaugebieten Ahr, Baden, der Pfalz, Rheinhessen und Württemberg mit 26 Weinen, die bei den acht Kategorien auf das Treppchen kamen. Das sind die „Königsklasse“ Spätburgunder, Lemberger, Cuvées, klassische deutsche Sorten (Frühburgunder, St. Laurent), internationale klassische Sorten (Cabernet Sauvignon, Merlot und sogar Nebbiolo), Neuzüchtungen (Zweigelt, Acolon), unterschätzte deut-sche Sorten (Schwarzriesling, Portugieser, Wildmuskat) sowie edelsüße Weine (Eisweine von Spätburgunder und Muskat-Trollinger).

1550 Weine aus den Jahrgängen 2013 bis 2017 wurden in diesem Jahr angestellt. 470 Weine kamen ins Finale. Die besten in jeder Kategorie wurden in einem Stechen nochmal gegeneinander blind verkostet. Viele Winzer, die zur deutschen Elite gerechnet werden, waren dabei. Aber dennoch konnten einige Newcomer Spitzenplätze erklimmen. Zu den Überraschungen zählt Rotweinpreis-Erfinder Rudolf Knoll von VINUM beispielsweise Spätburgunder-Sieger Alexander Becker aus Malsch, das Weingut Leiss aus Gellmersbach mit Lemberger (gemeinsam mit dem Traditionsgut Graf Neipperg auf Rang eins) und Christian Peth vom Weingut Peth-Wetz aus dem rheinhessischen Bermersheim. Als „Entdeckung des Jahres“ wird Riesling-Star Philipp Wittmann aus dem rheinhessischen Westhofen gefeiert, der mit seinem erstem Spätburgunder a’la Großes Gewächs gleich auf Rang zwei in dieser hart umkämpften Kategorie landete (weitere Sieger und Platzierte in der An-lage).

Mit Spannung erwartet wird wieder, wer die Auszeichnung „Roter Riese“ für großartige Rotweine über einen längeren Zeitraum erhält. Letztes Jahr wurde diese Ehre Dr. Günther Bäder, dem langjährigen Chef des Staatsweingutes Weinsberg zuteil. Noch unter seiner Regie entstand die 2016er Cuvée Grande Réserve, die in der Cuvée-Kategorie siegte.

Gestartet wird mit einer nachmittäglichen Präsentation von 13 bis 17 Uhr. Die Winzer stellen hier auchweitere Weine aus ihren aktuellen Kollektionen vor. Am Abend, bei der von Nicole Then mo-derierten Siegerehrung, sorgt Philipp Kovacs, Küchenchef des Toprestaurants „Goldberg“ für die kulinarische Begleitmusik mit einem Fünf-Gang-Menü passend zu den Rotweinen. Karten für die Veranstaltung am Nachmittag (20 Euro) und am Abend (148 Euro) können unter www.rotwein-preis.de geordert werden.