Württemberger Wein

Anzeige

Pressemitteilungen/Werbung

Weingärtner Marbach präsentieren neuen JahrgangAuf den Spuren des Lemberger Rotweins "TELL"

“Es war ein Meisterschuss, ich muss ihn loben.” Mit diesem Zitat aus Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“, 3. Aufzug, 3. Szene eröffnet der Chef der Weingärtner Marbach Matthias Hammer die Prämieren-Veranstaltung des neuen Jahrgangs des 2016 TELL Der Lemberger. Nach dem grandiosen Erfolg des 2015er TELLS, welcher bereits nach wenigen Monaten ausverkauft war, kommt nun der Folgejahrgang auf den Markt. Am vergangenen Freitagabend begaben sich 25 interessierte Lemberger-Liebhaber in der WZG Möglingen auf die Spuren des TELLs.

TELL - Charakterstark wie der Lemberger

Vor einigen Jahren fassten die Marbacher Weingärtner den Entschluss einen Spitzenwein als Anführer der Qualitätspyramide zu kreieren. Die Wahl eines Charakters, welcher die Schillerstadt Marbach würdig repräsentieren kann, fiel auf Wilhelm Tell, was wohl als das bekannteste Drama Schillers gilt. So wie der Lemberger bringt auch Tell große Charakterstärke mit und schafft es Bodenständigkeit mit Charisma zu vereinigen. Dies lässt Matthias Hammer sofort an das Prinzip der Genossenschaften denken, „Einigkeit und Stärke sind unheimlich wichtig“. Da die Kellerkapazität der Weingärtner Marbach nicht ausreicht, kooperieren diese mit der WZG in Möglingen, welche als Muttergenossenschaft Württembergs agiert. „Unsere Weine sind hier in besten Händen“, schmunzelt Matthias Hammer der WG Marbach.

Von der Traubenannahme bis ins Barriquefass

Während einer informativen Führung führte Chef-Oenologe und Vorstand Bernhard Idler der WZG Möglingen durch sein Kellerreich. Mit Weinkellerromantik hat die riesige Produktionslage nichts mehr zu tun – alles blitzsauber, höchstmodernisiert und vollautomatisiert. Nach der Maischestation folgte der nächste Halt im beeindruckenden Gär- und Lagerkeller, wo der TELL zu leben beginnt und in einem 5.000-Liter-Tank gärte. Im anschließenden Holzfasskeller reift er 20 Monate in Barriquefässern. Dort folgte eine Fassprobe des noch unfertigen Jahrgangs 2017. Dichte, dunkle Beeren, Cassis, ungezähmte Röstaromen, Kaffeebohnen und ätherische Öle schlugen den Verkostern entgegen und ließen bereits jetzt großes Potenzial erkennen.

Enthüllung des 2016er TELLs

Nach der Kellerführung stieg die Anspannung auf den neuen 2016 TELL Der Lemberger, welcher an diesem Abend aus der Taufe gehoben wurde. Annette Fiss der WG Marbach berichtete von einem Lernprozess, welcher zahlreiche Verkostungen des Weins aus verschiedenen Barriquefässern mit verschiedenen Toastungen mit sich brachte, damit auch wirklich ein „Meisterschuss“ entstehen konnte. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, das meint auch Bernhard Idler der WZG, „ich bin ein kleines bisschen stolz, auch auf die Marbacher Weingärtner“. „So gar nicht typisch Württemberg“ ist mehrmals anerkennend im Trollinger-Saal der WZG zu vernehmen. Feurig, voluminös, gehaltvoll, mit gut eingebundenen Holznoten, welche die dunkle Beerenfrucht ergänzen, zarte Noten von Weihnachtsgebäck, Schokolade, Mokka und eine animierende Säure machen den TELL zu etwas ganz Besonderem und lassen ihn nahtlos an den letzten Jahrgang anknüpfen.