Württemberger Wein

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Württembergs größte Einzelgenossenschaft legt kräftig zuLauffener Weingärtner auch 2016 erfolgreich

Die Lauffener Weingärtner eG sind auf dem deutschen Weinmarkt weiterhin wirtschaftlich erfolgreich unterwegs. Trotz einer weltweiten Überproduktion von Wein und eines stagnierenden Konsums im Inland legte Württembergs größte Einzelgenossenschaft im Jahr 2016 beim Absatz und Umsatz wieder zu.

So verkaufte die Katzenbeißer-WG im vergangenen Jahr 80.256 hl Weine und Sekte aus Lauffen und Mundelsheim, fast 10.000 hl mehr als 2015. Der Umsatz stieg auf 21,1 Millionen Euro (20,2 Mio. Euro), inklusive des konsolidiertem Umsatzes der Tochtergesellschaften sogar auf 24,6 Mio. €. „Wir sind mit unserer wirtschaftlichen Bilanz zufrieden. Wir haben ein stimmiges Preis-Qualitäts-Verhältnis erreicht, das bei den Verbrauchern eine hohe Akzeptanz findet. Unser Ziel ist es weiterhin, unsere gute Marktposition weiter zu verbessern. Durch die gute Bekanntheit der Lauffener Weine mit bundesweiter Handelspräsenz besitzen wir eine Qualitätsmarke, von deren Attraktivität Konsumenten, Handel und wir selbst in gleicher Weise profitieren“, bilanziert der Vorstandsvorsitzende Dietrich Rembold.

Vorstand Marian Kopp erklärt Investitionen

Nach Angaben des geschäftsführenden Vorstands Marian Kopp wurden im vergangenen Jahr 2,4 Millionen Euro investiert; Schwerpunkt war dabei der Neubau eines Tanklagers zur Kapazitätserweiterung. Der Bilanzgewinn von 104.900 Euro fließt vollständig in die Rücklagen. „Wir gehen auch für die nächsten Jahre von einem weiteren Wert-Wachstum unserer Geschäftstätigkeit mit positiven Ergebnissen aus“, sagt Marian Kopp angesichts der guten Entwicklung des Konsumklimas - steigende Entwicklung der Kaufkraft, stabiler Arbeitsmarkt, florierende Konjunktur und höhere Tarifabschlüsse – erwartungsfroh. „Unser leistungsfähiges nationales Vertriebsnetz ist gut in der Lage, zusätzliche Mengen zu vermarkten“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand. Dazu sei die Fortführung „unserer konsequenten Qualitätspolitik“ nötig. Weitere Absatzmöglichkeiten sieht Marian Kopp in der Intensivierung der bestehenden Geschäftsbeziehungen – z.B. durch Vermarktungsaktionen und Ausweitung der Listungen – sowie durch die Gewinnung neuer Kunden in Absatzgebieten mit noch verbesserungsfähiger Marktdurchdringung.

Nach der Weinlese 2016 geht die Lauffener Weingärtner eG mit erhöhten Beständen in das neue Geschäftsjahr. Das breite Flaschenwein-Sortiment ist komplett lieferbar. Wie schnell die Natur diese Bestände mit Blick auf das „Frost-Jahr“ 2017 relativiert, zeigt jedoch die aktuelle Ernteerwartung, sagt Dietrich Rembold.

Mit einer Gesamtmenge von knapp 12,5 Mio. kg lag die Erntemenge im Herbst 2016 für die Lauffener Weingärtner auf einem guten Niveau und im langjährigen Mittel. Am Standort Lauffen wurden 9,2 Mio. kg (Vorjahr 9,1 Mio. kg) und am Standort Mundelsheim 3,3 Mio. kg (3,1 Mio. kg) gelesen. 11 Mio. kg rote und 1,45 Mio. kg weiße Trauben wurden geerntet. Im Durchschnitt bewegte sich das Mostgewicht mit 83 Grad Oechsle auf einem sehr guten Niveau. Das Rebsortenspektrum ist deutlich breiter geworden, so dass die Lauffener Weingärtner eG zusätzlich zu den starken Sorten Schwarzriesling und Samtrot auch bei den klassischen Württemberger Sorten Trollinger, Lemberger und Riesling „deutlich leistungsfähiger“ ist. Bei den nachgefragten Rebsorten Grau- und Weißburgunder wurde zudem durch Anpflanzungen der Lieferengpass verringert.

Innerhalb der Lauffener Weingärtner eG gab es 2016 personelle Veränderungen. Dietrich Rembold wurde in der Generalversammlung im Juni als Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Ulrich Maile gewählt. Geschäftsführer Marian Kopp wurde am 1. September als Mitglied des Vorstandes berufen.

Mit einem breit angelegten Innovationsprogramm wurde die Wort-Bild-Marke Lauffener Weingärtner zum Jahresende 2016 überarbeitet, im Laufe dieses Jahres werden sämtliche Produktausstattungen aktualisiert und höherwertig gestaltet. Im April 2017 wurde die neue Marke „Lauffener Lesestoff“ (eine auffallende und zugleich hochwertig gestaltete Rotwein-Cuvée mit ausgeprägtem Geschmacksprofil) erfolgreich im Handel eingeführt. Der Geschäftsführende Vorstand Marian Kopp betont die „Notwendigkeit, uns ganz nah an den Verbrauchern - bzw. den Weingenießern – auszurichten. Nur durch unsere Qualitätsversprechen, unserer breit distribuierten Herkunftsmarke und unserem innovativem Pioniergeist ist es uns möglich, als einer der führenden Betriebe Württembergs auch bundesweit weiterhin erfolgreich zu sein.“

Die Genossenschaft beschäftigt 68 Mitarbeiter, 49 in Vollzeit, 15 in Teilzeit und 4 Auszubildende.