Württemberger Wein

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Württemberg

Weissburgunder

Weißburgunder, auch „Clevner“ genannt, oder „Pinot Bianco“ in Italien oder „Pinot Blanc“ in Frankreich hat einfach Charme und Klasse. Es ist eine sehr alte Rebsorte, die bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt ist und als Urform des Pinot Noirs hervorging.

Wie die meisten Burgunderweine entwickelt sich der Weißburgunder im Holzfass ausgezeichnet und zeigt sich nach Reifung cremig, leichtwürzig und mit milder Säure. Genauso sind die Weine aber auch jung, ohne Holz, zu empfehlen. So präsentieren diese ein  feinfruchtiges und elegantes Aroma mit  Anklängen von Apfel, Birne, Nüssen, Kräuter und Wiesenblumen. Oft ist der Pinot Blanc filigraner und feingliedriger als sein „großer Bruder“ der graue Burgunder.

Baden gilt als Hochburg des Weißburgunders, dicht gefolgt von der Pfalz. In Württemberg werden immerhin knapp 120 Hektar angebaut, Tendenz steigend! Seit den letzten Jahrzehnten hat sich die Rebfläche des Weißburgunders innerhalb Deutschlands verdoppelt, da immer mehr Winzer das Potential der Traube erkennen. Wo es für den Riesling zu heiß und zu trocken ist, fühlt sich die der Clevner wohl.

Im Elsass werden mit Weißburgunder Grundweine für Schaumwein (Crémant d’Alsace) produziert.
Noch weiter im Süden entstehen aus Pinot Bianco Weine, denen oft die Säure fehlt und daher im Schatten des Chardonnays stehen. Bei mediterranem Klima kann sich die Traube bestens entwickeln, daher ist Deutschland ganz vorne mit dabei. Der „Maulbronner Eilfingerberg“ zählt zu einer der bekanntesten Lagen Württembergs. Hier wird der Weißburgunder auf einer größeren Fläche angebaut. Nicht zu vergessen ist aber auch der „Untertürkheimer Gips“. Durch Gipseinschlüsse wird hier die Wärme optimal gespeichert und eignet sich somit gut für Weißburgunder.

Als Menüwein bzw. generell als Speisebegleiter passt er sehr gut zu Meeresfrüchten, Spargel, Geflügel, Kalbsfleisch oder Quiche.

Weisser Burgunder Traube