Württemberger Wein

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Württemberg

Silvaner

Die Silvanerrebe wird schon seit knapp 350 Jahren kultiviert und kann daher auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis 1960 war der Silvaner die wichtigste Rebsorte in Deutschland. Den Ursprung hat die Rebsorte in Österreich, wo man ihn auch als Sylvaner (mit y) kennt. Mittlerweile ist sie dort aber nur noch wenig von Bedeutung.

Diese Rebsorte ist eine natürliche Kreuzung aus Traminer und Österreichisch Weiß (alte autochthone Rebsorte), welche hohe Ansprüche an Boden und Klima stellt.
Sehr gute Qualitäten entstehen auf Muschelkalböden, die vor allem in Franken oft zu finden sind.

Auch Rheinhessen gehört zu den wichtigsten Anbaugebieten. Die Böden sind hier lehmhaltig und dadurch schwerer, die Weine entwickeln einen eher blumigen Charakter und sind weniger „erdig“.

In Württemberg werden ca. 100 Hektar mit dieser Rebsorte kultiviert, vor allem an Kocher, Jagst und im Taubertal. Auch hier gibt es Muschelkalkböden und die Weine zeigen eine schöne Mineralität und Eleganz.

Von alten Rebstöcken, als Großes Gewächs oder durch einen gekonnten Ausbau im Holzfass zeigt der Silvaner unterschiedlichste Facetten. Die Weine präsentieren sich in heller Farbe, mit milder Säure und feinfruchtigem Duft nach Birne, Heu, Kräuter und Erde.

Nicht zu vergessen ist, dass Silvaner, auch „Grüner Silvaner“ genannt, der „Spargelwein“ schlecht hin ist. Zu pochiertem Fisch oder im Frühling zur Bärlauchsuppe lässt er sich ebenfalls wunderschön kombinieren.

Silvaner Traube