Württemberger Wein

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Württemberg

Kerner

Wie der Name schon sagt, erzeugt diese Rebsorte recht „kernige“ Weine, die dem Riesling in Säure und Lebendigkeit, nicht unähnlich sind. Den Ursprung hat der Kerner tatsächlich in Württemberg, wo er 1929 durch die Kreuzung von Trollinger & Riesling entstanden ist. Benannt ist er nach dem Weinsberger Arzt, Dichter und Weinfreund Justinus Kerner.

Die Rebe ist relativ unkompliziert, frosthart und reift beinahe überall. 1992 feierte der Kerner größte Erfolge und wurde auf knapp 8.000 Hektar in Deutschland angebaut. Seit dieser Zeit ist der Anbau leider rückläufig. Die Hauptanbaugebiete liegen heute in Rheinhessen und in der Pfalz. Auch an der Mosel, in Franken und natürlich in Württemberg bauen traditionsbewusste Winzer Kerner auf ca. 300 Hektar an. Bekannte Lagen im „Ländle“, die unter anderem mit Kerner kultiviert sind, sind der „Stettener Heuchelberg“ und der „Hofener Stromberg“.

Die Weine zeigen sich meist in einem Sonnengelb mit präsenter Säure und vielfältigen Fruchtaromen von Birne, grünem Apfel, Johannisbeere, exotischen Früchten und leichten Minzenoten. Neben Prädikatsweinen wird die Rebsorte auch als trockener Sekt ausgebaut, welcher sich großer Beliebtheit erfreut.

Kerner Traube

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